Moin! Ich bin kamil. Für gewöhnlich ließt man mich bei blogios.de, aber da heute so ein schöner Tag ist, habe ich den Blog von Sebastian gehac… Quatsch. Der erste Teil des Satzes war ernst gemeint, der zweite weniger. Ich habe überhaupt keinen Plan vom Hacken (außer Holz). Zurzeit läuft das großartige Blogjulkapp von Konna und seiner Gedankendeponie. Jeder Teilnehmer verschenkt und bekommt einen Gastbeitrag. Und wie das Schiksal es so wollte, darf ich mich heute hier austoben. Vorne weg: diesen Beitrag sollte man nicht allzu ernst nehmen. Die Inhalte habe ich mir jedoch nicht ausgedacht sondern durch ein wenig Recherche im Internet gefunden. Von Nachamungen rate ich dringends ab. Viel Spaß.
Lange Zeit habe ich überlegt worüber ich denn nun eigentlich schreiben soll. Irgendetwas weihnachtliches sollte es ja dann schon sein. Also will ich mich mit einem Problem beschäftigen, das viele Leute kennen dürften. Man denkt dass man es jedes Jahr aufs neue abwehren kann, aber dann schlägt es doch gnadenlos zu. Wie ein Profiboxer, der eine Lücke in der Deckung seines Gegners entdeckt. Wie die unbarmherzige Sommersonne, die nacktes, weißes Fleisch auf einer grünen Wiese erspäht. Wie der weiße Hai, der ein Robbenbaby, weit ab vom rettenden Ufer, ausmacht. Ich spreche natürlich von dem Teufel der seit der Erfindung von Weihnachten (und bestimmt schon viel viel länger) allgegenwertig ist. Ich spreche natürlich vom gemeinen Weihnachtsspeck.
Früher einmal war es der Usus, dass man über den Winter ein paar extra Kilos angelegt hat, wie wir es heute mit ein paar extra Shirts oder anderen Klamottenschichten machen. Einige Tierarten tun das ja auch. Die Winter waren hart und zerrte schwer an Mensch und Vieh. Als die ersten sprießenden Blümchen den Anfang des Frühlings einleuteten, sahen die Menschen wieder rank und schlank aus, da sie die vergangenen Monate gefroren und gehungert haben. Heute sieht das wieder ein wenig anders aus. Frieren und Hungern müssen wir zum Glück nicht. Im Supermarkt an der Ecke gibt es auch bei -20°C Außentemperatur frisches Obst, Gemüse und Hackfleisch. Und zu Weihnachten hauen wir auch ordentlich rein. Was soll man denn anderes machen, wenn die gesamte Familie versammelt ist und Muttern einen Braten nach dem anderen aus dem Ofen zaubert? Und kurz nach Neujahr, wenn es schon wieder steil auf die nächste Badesaison zugeht, müssen die Kilos wieder weg. Egal wie.
Jetzt kommen wir endlich zum Thema dieses Beitrags. Es ist genau genommen nicht das Problem, also der Weihnachtsspeck an sich, mit dem ich mich beschäftigen möchte, sondern eher die Lösung. Wie kommt der Speck wieder weck (haha). Diätformen gibt es unzählige und fast jeder hat schon eine oder mehrere hinter sich. Ich bevorzuge Sport. Aber es gibt doch sicher auch was Alternatives? Was, wo man sich nicht anstrengen oder hungern muss. Hier also die Top 3 der alternativen Abnehmverfahren (mit denen man aber garantiert nicht viel abnimmt).
Stress :
Unter Studenten ein weit verbreitetes Gerücht: wenn man von Termin zu Termin hetzt, dauernd irgendwelche Aufgaben erledigen muss und ständig unter Zeitdrucksteht, vergisst man schnell auf regelmäßiges Essen zurückzukommen. Und wo nicht gegessen wird, da wird auch nicht zugenommen. Und wenn gehungert wird, dann wird auch abgenommen. Einfache Gleichung. Durch konzentrierte Arbeiten schwindet angeblich auch das Hungergefühl. Demzufolge kann sich Stress also zu dem Winter unserer Gegenwart entwickeln. Er fängt an uns anzunagen und auszumergeln. Wenn man nicht ständig auf Besuche in Fast Food Läden zurückkommt, kann so innerhalb kurzer Zeit das eine oder andere Pfund purzeln. Aus persönlicher Erfahrung kann ich behaupten, dass ich während meines Studiums (das teilweise wirklich sehr stressig war) zwar nicht abgenommen aber genauso wenig zugenommen habe. Da muss ich aber ganz schön Glück gehabt haben, denn in der Realität bewirkt Stress meistens das Gegenteil und sorgt eher für Gewichtszunahme.
Fettabsaugung:
Diese Methode bleibt nicht mehr nur den Reichen und Möchtegern Schönen vorbehalten. Dank der hoch ausgeblideten Fachkräfte aus Ost-Europa, ist die Fettabsaugung mittlerweile auch für den 0815 Bürger erschwinglich. Schon ab 350€ geht es los. Rein mit dem Schlauch, raus mit dem Fett. Noch ein paar Muskeln mittels Botox hinzugefügt und schon ist innerhalb von wenigen Stunden die perfekte Strandfigur modelliert. Bis zu sechs Liter Fett kann man so pro Sitzung loswerden. Das ist ja fast noch besser, als sich nach dem Essen ständig den Finger in den Hals zu stecken. Funktioniert aber wohl auch nur bei prominenten Halbgöttern. Fettabsaugung ist ein enorm schmerzhafter Prozess mit Langzeitfolgen. Vielleicht hilft es auf die Schnelle ein paar Pfunde weg zu bekommen, aber schneller als gedacht sind die wieder da, wenn man nicht auch seine Ernährung umstellt.
Der Bandwurm:
Keiner kann es sich so recht vorstellen mit einem bis zu 10m langen Wurm in seinem Darm zu leben. Aber was wäre wenn man dadurch nicht mehr zunehmen sondern auch noch abnehmen würde?! So ein kleiner fast unsichtbarer Freund, der ab und zu etwas kitzelt, dafür aber einem erlaubt so viel zu essen wie man möchte, ohne ein schlechtes Gewissen dabei haben zu müssen. Na, klingt das nicht verlockend?! Wiederlich denken die einen, yeyy die anderen. Ein Arzt aus Japan schwört darauf mit dieser Methoden 15 Kilo abgenommen zu haben. Vor 50 Jahren waren Würmer im Körper des eines Menschen noch nichts ungewöhnliches. In den USA, wo auch sonst, gibt es Organisationen, die einen nach Mexiko, wohin auch sonst, überstellen. Denn dort kann man sich fröhlich mit desinfizierten Bandwürmern bestücken lassen. Wenn man also kein Problem damit hat, dass einem regelmäßig mehrere Meter Wurm aus dem Hintern hängen…
Die Beschäftigung mit dem Thema war sehr aufschlussreich, denn es hat sich gezeigt, dass ohne Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung und zusätzlich viel Sport, an Abnehmen kaum zu denken ist. Außerdem zeigt sich, dass die oben aufgeführten Methoden sehr gesundheitsschädigend sind und man nicht behaupten kann sich dadurch fit zu fühlen.
Abschließend möchte ich nochmal meinen Dank an Konna ausprechen, dass er sich die Mühe gemacht hat, um uns so eine tolle Aktion zu bescheren. Allen Teilnehmern wünsche ich ein paar besinnliche Feiertage, viel Spaß mit dem Weihnachtsspeck und natürlich viele Geschenke
[...] schrieb “Alternativ abnehmen ohne abnehmen” bei Sebastian. Anne schrieb “Rilke” bei Chikatze. Running-Duck schrieb [...]
[...] Rahmen von Konnas Blogjulkapp, gibt es heute meinen Gastbeitrag bei Sebastian von Tonnendreher.de. Es geht um Weihnachtsspeck und darum wie man den auf alternative Weise wieder los wird. Schaut [...]
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mein vater sagt immer: ‘man nimmt nicht zwischen weihnachten und neujahr, sondern zwischen neujahr und weihnachten zu.’
und ich finde, er hat recht ^^.
Sowas wollte ich auch gerade sagen, an Weihnachten vermehrt sich mein Gewicht eher selten!
[...] schrieb “Alternativ abnehmen ohne abnehmen” bei Sebastian. Anne schrieb “Rilke” bei Chikatze. Running-Duck schrieb “Frei?” bei Nine. [...]
@rebhuhn: ein weiser Vater.
@m.m. ch bin Student, ich krieg nur zu Weihnachten vernünftig zu essen, nämlich wenn ich bei meinen Eltern weile.
[...] schrieb “Alternativ abnehmen ohne abnehmen” bei Sebastian. Anne schrieb “Rilke” bei Chikatze. Running-Duck schrieb [...]