Der neue Weg des tonnendrehers, jedenfalls der versuchte, denn ich hier nun gehen möchte beruht vorrangig auf einer kleinen Erkenntniss.
Diese Erkenntniss möchte ich hier noch einmal grob zusammenfassen, aber nicht so grob wie in dem Beitrag mit dem Schnitt, nein schon ein wenig mehr in die Details gehend.
Es geht aber nicht nur darum was dann hier noch alles so sich ändern wird, sondern vielmehr um die Erkenntniss die ich nun nach gut drei Jahren des Blogbetreibens so erkannt habe.
Oder zumindestens zu erkennen glaube.
Bloggen ist zuerstmal nur ein Hobby, so wie andere mit dem Motorrad ihre Runden drehen, stricken oder sonstwas machen.
Wie beim Motorradfahren gibt es hier auch einige Regeln zu beachten, wie dort die Strassenverkehrsordnung gibt es im Internet und dem veröffentlichen von Texten auch ein paar Gesetze die man einhalten sollte.
Aber ansonsten steht es dem Schreiber recht frei was er so schreibt und worüber das Thema geht.
Womit ich schon bei dem ersten Punkt der Erkenntniss wäre, das Thema.
Worüber möchte man bloggen ?
Inhalt, der muss geschaffen werden, regelmäßig am besten, damit die eventuellen Leser/innen auch einen Grund haben zu lesen.
Also sollte man ein paar Themen finden die einen selber interessieren und über die man selber schreiben möchte. Hier sollte auch ein wenig Ahnung, Wissen über dieses Thema vorhanden sein. Oder wenigstens die nötige Begeisterung.
Diese Themen können sich sicherlich im Laufe der Zeit auch mal ändern, so wie in der Musik es eben auch der Fall ist.
Keine Band bringt ihr Debütalbum nochmal heraus, es ist eben eine Entwicklung vorhanden.
Man selber wird älter und auch das Können wird immer wieder besser.
Meine ersten Blogbeiträge waren nur so lang wie bis zu diesem Punkt.
Aber man lernt dazu, lernt schreiben, lernt die Worte immer mehr zu benutzen und dadurch verändert sich schon mal mit der Zeit der Stil.
Aber zurück zu den Themen. Hier sollte man sich schon im klaren sein worüber es geht. Was man machen und schreiben möchte und warum.
Unterhalten, Aufklären, Berichten ? Egal, solange es den eigenen Stil hat und ernst gemeint ist, warum nicht ?
Spass an der Sache haben
Nichts ist schlimmer als die Pflicht, oder ?
Wichtig ist daher auch das man Spass an der Sache hat die man macht.
Nicht nur Spass an dem Schreiben an sich, sondern auch Spass an der Sache selber, an den Themen über die man schreibt.
Da stellt sich dann immer die Frage ob man sich selber denn lesen würde.
Das war auch eine der Erkenntnisse der letzten Wochen bei mir, die Antwort auf die Frage ob ich mich selber noch lesen würde.
Ich bin zu dem Ergebniss gekommen das ich es zwar noch würde, aber nicht mehr in der Eintönigkeit und den Trott der hier entstanden ist.
Die Abwechslung fehlte, aber dafür ist die Menge gestiegen der immer wiederkehrenden Beiträge.
Daher habe ich mich zwar nicht hingesetzt und eine Lösung gesucht, nein, des Nachts ist die Idee gekommen zur Veränderung, wärend ich mal nicht schlafen konnte.
Herausgekommen ist die Tatsache, das ich die Veränderung angestossen habe, mit einem Beitrag es kund getan habe und nun dadurch Fakten geschaffen habe.
Im Fußball nennt man es Befreiungsschlag, den Ball aus der Szene raushauen um diese zu beenden und einen Neuanfang zu wagen.
So in der Art war der Beitrag. Einen Schlussstrich ziehen und an dieser Stelle neu und anders weiterzumachen.
Passiert ist das ich nun wieder mit Spass bei der Sache bin und somit plötzlich wieder die Ideen kommen da der Zwang weg ist was machen zu müssen aber keine Ideen zu haben.
Damit kommen wir auch schon zu einem weiteren Punkt.
Keinen Zwang beim Schreiben
Sich selber dazu zu zwingen etwas schreiben zu wollen führt entweder nur zu Frust das es nicht klappt oder aber zu unbefriedigende und uninteressante Beiträge.
Man muss nichts schreiben, man muss nicht jeden Tag was schreiben und man muss keine Beiträge erzwingen.
Passiert halt eben nicht jeden Tag was im Blog. Ist doch auch gut so.
Besser nur jeden zweiten Tag etwas interessantes und gutes bringen als jeden Tag etwas und dafür nur Wiederholungen senden. Die kennt man schon aus dem Fernsehn und dort will man doch auch nicht immer wieder das gleiche sehen, oder ?
Sich wiederholen, wenn es zum Thema passt ist schon in Ordnung, denn sonst entstehen keine Serien, aber, wie hier bei mir, jeden zweiten Tag eine beliebige Spam-Mail durchzukauen, das nervt.
Mich und auch sicher die Leser/innen.
Diese Erkenntniss muss man erstmal erlangen, denke ich mal.
Ebenso ist es eine Erkenntniss die man haben sollte das man nicht so weit kommt in dem man versucht erfolgreiche Sachen nachzuahmen.
Inspirieren statt kopieren
Nachmachen ist unoriginell und führt nicht wirklich zum Erfolg, oder ?
Würde man sich eine gefälschte Uhr ans Handgelenk hängen wenn man das Orignial für den gleichen Preis bekommen könnte ?
Bestimmt nicht und so ist es auch mit den Blogbeiträgen. Warum sollte man etwas lesen was offensichtlich nur bei anderen abgeguckt ist ?
Dann kann man auch direkt das Original bei anderen sich ansehen.
Es ist wie in der Kunst, Nachahmungen sind unkreativ.
Aber sich inspirieren zu lassen von anderen und darauf basierend was weiterentwickeln, daraus kann sich dann neue Kunst entwickeln.
Anstelle einer Fettecke eine Marmeladenecke zu machen, das ist recht albern, oder ?
Aber diese Ideen zu nehmen, selber daraus was zu machen, das Thema aufzugreifen, das ist schon mehr eine Kunst.
Weiterdenken, das ist der Anspruch. Ideen und Inspiration holen und daraus ein eigenes Werk zu bauen.
Soweit, so gut. Wie nun seit dem Schnittbeitrag zu sehen ist hat sich so viel dann nicht hier verändert und doch gab es eine Veränderung.
Rückbesinnung auf das Kerngeschäft, produzieren ohne kopieren.
Für mich selber interessante Artikel schreiben und wenn diese in der Weite des Netzes noch jemanden gefallen, bitte sehr.
Dann darf man die Beiträge gerne lesen, das ist dann auch kein Problem, ansonsten könnte man die Sachen auch in ein Buch schreiben.
Was aber noch zu bedenken ist ist der einfache Punkt das auch andere die Texte lesen können und sicher auch werden.
Das sollte man dann doch noch irgendwo im Hinterkopf berücksichtigen.
Ansonsten, viel Spass am Schreiben, es gibt dort draussen sicher jemanden den es irgendwie interessieren wird.
